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Symptome


Mobbing ist in diesem Zusammenhang ein bedeutender Belastungsfaktor, der zusätzlich neben den anderen täglichen Belastungen das berühmte "Fass zum Überlaufen" bringt.
Für die dann häufig auftretenden Symptome gibt es in der Umgangssprache eine ganze Reihe von Umschreibungen. So wird jemand, dem man seinen Stressdeutlich ansieht beispielsweise gefragt: "Ist dir eine Laus über die Leber gelaufen?"


Für die von Mobbing-Stress Betroffenen und deren Ärzte ist es wichtig, dass frühzeitig der Zusammenhang zwischen den Schikanen am Arbeitsplatz und den gesundheitlichen Beschwerden erkannt wird. Sonst behandelt der Arzt nur die Symptome der Erkrankungen, während die Ursachen weiterhin ihre schädliche Wirkung ausüben.

So kommt es dann zu weiteren gesundheitlichen Störungen und Beschwerden, die bei den Betroffenen - schon in der Frühphase des Mobbing - auftreten können:

Schlafstörungen
Migräne und Spannungskopfschmerzen
Schweissausbrüche
Kreislaufprobleme
Herzbeschwerden
Magen- und Gallenbeschwerden
Ohrensausen (Tinnitus)
Erschöpfungszustände
allgemeine Störungen des vegetativen Nervensystems

Professor Leymann stellte bei seinen Untersuchungen folgende Symptome bei den Betroffenen am häufigsten fest:

Kopfschmerzen: 51%
Rückenschmerzen: 44%
Einschlafstörungen: 41%
Depressiv: 41%
Schnell reizbar: 41%
Nackenschmerzen: 36%
Konzentrationsmangel: 35%
Versagensangst: 32%
Unterbrochener Schlaf: 32%



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